· 

Was tun, wenn es in Kapstadt regnet?

Kapstadt hat allerdings nicht nur tolle Eindrücke und Ausblicke für uns parat, sondern auch jede Menge Regen. Nach einem katastrophalen Jahr der Dürre und Wasserknappheit benötigt die Region den Regen und wir arrangieren uns - das Beste was man tun kann.

 

Das Klima in Kapstadt ist durchweg mediterran. Dies bedeutet, dass es das gesamte Jahr über angenehm mild ist, denn auch in den Wintermonaten sinken die Temperaturen nur selten unter 10 Grad Celsius. Dieses milde Klima verdankt Kapstadt seiner geografischen Lage direkt am Atlantik. Die Regenzeit in Kapstadt liegt in den Wintermonaten, also zwischen Juni und August. In dieser Zeit kann es eben deutlich häufiger regnen, als in den Sommermonaten zwischen Dezember und Februar.

 

Zum Glück gibt es in Kapstadt auch bei schlechtem Wetter jede Menge mit Kindern zu tun und es wird somit nicht langweilig.

 

Als erstes steigen wir in den Hop-on-Hop-off-Bus* und machen eine der Stadtrundfahrten. Im Bus ist es trocken und warm und wir bekommen jede Menge Infos, Bus fahren findet für eine gewisse Zeit auch unser Neo toll und somit die optimale Tour für uns – auch bei Regen.

In und um Kapstadt gibt es zwei verschiedene Bus-Touren*, die man einzeln machen oder miteinander kombinieren kann, unterwegs kann man natürlich auch an den verschiedensten Stopps Aus- bzw. Einsteigen. Mit gültigem Ticket bietet der Veranstalter außerdem noch verschiedene Walking-Touren an, welche mehrmals täglich starten. Wir können diese Bus-Touren absolut empfehlen, denn man kann sich damit wunderbar einen Überblick über eine Stadt verschaffen und viele Informationen mitnehmen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist absolut spitze!

Anschließend geht’s für uns weiter zur Victoria & Alfred Waterfront. Die V & A Waterfront ist ein riesiges Einkaufs- und Unterhaltungszentrum rund um die beiden historischen Becken des Hafens von Kapstadt. Hier finden sich 270 Geschäfte, über 50 Restaurants, 10 Pubs, 7 Hotels, 11 Kinos, 6 Museen, Hunderte von Büroräumen und viele luxuriöse Wohnungen. Die Waterfront ist ein Muss für jeden Kapstadt-Besucher, das durchgestylte Ambiente muss man allerdings mögen. Sicher ist aber, dass es bei einem ersten Besuch jede Menge zu sehen gibt und man hier unendlich viel Zeit verbringen kann.

Wir nutzen den Zeitpunkt zwischen zwei Regenschauern für eine Fahrt mit dem Riesenrad. Die Windböen schütteln uns dort oben ordentlich durch, das ist nichts für schwache Nerven!

Nach einem kurzen Mittagssnack geht es weiter zum Cave Golf, einer Mini-Golf-Anlage in einer künstlichen Höhle mit kniffligen Winkeln, unebenen Oberflächen, steilen Hügeln und unhandlichen Hindernissen. Mini-Golf am Kap, was für ein Spaß!

 

Im Anschluss zieht es unseren Neo noch in den benachbarten „Scratch Patch“. Ein Ort mit Tausenden von polierten Edelsteinen, die den Boden eines ganzen Raumes bedecken. Das „Scratchen“ in den bunten Steinen macht Spaß und wir haben sogar Tigeraugen, Rosenquarze, Amethysten und Achate gefunden, welche man für kleines Geld als Souvenir mitnehmen darf. Das südliche Afrika wird oft als die "Edelsteinhauptstadt der Welt" bezeichnet, da fast die Hälfte aller Edelsteine in diesem Teil der Welt zu finden ist.

Für uns endet hier ein weiterer toller Urlaubstag in Kapstadt – trotz Regen.

 

Bei länger anhaltendem Regen wäre sicher auch noch das Two Oceans Aquarium* ein Abstecher wert gewesen, genauso wie die Kletterhalle City Rock oder das Bowling Center.

 

Doch da das Wetter hier schnell wechselt, scheint nach einem kräftigen Platzregen am nächsten Tag auch schon wieder stellenweise die Sonne und uns zieht es zum Kap der Guten Hoffnung.

 

*Hinweis: In diesem Artikel werden Affiliate-Links verwendet. Wenn Du etwas über einen dieser Links kaufst oder buchst, erhalte ich eine kleine Provision, ohne dass Du mehr bezahlen musst. Dies dient der Erhaltung meines Blogs.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0